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Was bisher geschah

 

2016/01: Dänemark stoppt alle Windkraftprojekte … weil sehr bedenkliche Vorfälle geschehen sind. Die Dänische Regierung möchte Gewissheit über die Risiken von Infraschall http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article137970641/Macht-der-Infraschall-von-Windkraftanlagen-krank.html


2015/12/16: Trotz Fouls – die Volksbefragung  ist nicht mehr aufzuhalten

Wie schon bei der letzten Gemeinderatssitzung wurden auch diesmal nur 50 Zuschauer zugelassen. Die entscheidenden Tagesordnungspunkte hat man diesmal ganz nach hinten verlegt, sodass man erst kurz vor Mitternacht Zeuge dieses Trauerspiels werden konnte. Das nenne ich Bürgernähe und Demokratieverständnis unter jedem Niveau! Gegen die Weisung des Landes und der Aufsichtsbehörden hat BM Pfeffer auch diesmal wieder den Initiativantrag abgewiesen und anschließend die betroffenen Grundstücke umgewidmet. Er weiß wohl, dass er um die Volksbefragung nicht herum kommt – möchte jedoch Tatsachen schaffen und auf Zeit spielen. Die Beharrung der Bürgerinitiative war schon schriftlich eingegangen und somit die Volksbefragung unweigerlich zu beauftragen. Pfeffer blieb nur noch unsere Fragestellung in einen Unterausschuss zu verweisen – er tat also genau das, was er beim ersten Initiativantrag „nicht machen konnte“! In diesem Unterausschuss macht sich nun die zuständige Gemeinderätin Gedanken, ob die Befragung nicht zu Muttertag abgehalten werden solle. Auf alle Fälle wird ungeniert und offensichtlich wieder einmal auf Zeit gespielt! Während dessen hagelt es Aufsichtsbeschwerden gegen Bürgermeister Pfeffer und Kritik von allen Seiten. Er muss die Volksbefragung bei der nächsten Gemeinderatssitzung beauftragen – ob er möchte oder nicht. Mit diesem Verhalten hat Pfeffer nicht nur die gesamte Bevölkerung in Traismauer gespalten und die bis dato so guten Beziehungen zu den Nachbargemeinden auf Jahre bis Jahrzehnte zerstört, er hat auch die Säulen der Demokratie und die Rechte der Bürger mit Füssen getreten.

https://www.facebook.com/fuertraismauer/posts/528077397352895


gegner vs befürworter


2015/12/12: Ergebnis der Online-Umfrage in der NÖN: 76% für neue Volksbefragung in Traismauer

noen-umfrage


2015/12/09: Öffentliche Gemeinderatssitzung endet mit Auszug der Opposition!. Umwidmung ohne Volksbefragung wurde gerade noch einmal verhindert!

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2015/12/02: Ein Aufsichtsbeschwerde nach der anderen. Bürgermeister Pfeffer unter starker Kritik. Die seit Monaten anberaumte öffentliche Gemeinderatssitzung wurde ohne Begründung kurzfristig abgesagt und stattdessen eine NICHT ÖFFENTLICHE Sitzung des Gemeinderates einberufen. Themen die die ganze Stadt und Umlandgemeinden auf Jahrzehnte hinaus betreffen, schiebt er an der Öffentlichkeit vorbei. Er stellt damit unter Beweis, dass sein Slogan im Wahlkampf „Weil er die Menschen wichtig nimmt“ nicht gilt. Mit seiner vielgepriesenen Transparenz hat das wohl auch nichts zu tun! PS: die NÖ Landesregierung bzw. deren Aufsichtsbehörde hat diese rechtswidrige nicht öffentliche Sitzung insofern nicht erlaubt, als dass dort KEINE Beschlüsse gefasst werden durften.

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2015/11/15: Demonstration gegen die Traismaurer Windräder. Protest bei Weintaufe in Eichberger Kellergasse


2015/11/12: Veranstaltung: Windräder auf dem Seelackenberg

Eine Veranstaltung in Sitzenberg-Reidling zum besagten Thema zeigt deutlich, wie die Nachbargemeinden zum geplanten Windpark an unserer Gemeindegrenze stehen. Die beiden Referenten DI Angerer und Dr. Schneider standen einer breiten Front von Gegnern gegenüber. Bürgermeister Christoph Weber machte unsere Haltung auch in dieser illustren Runde klar: „Die Gemeinde wird alle erdenklich rechtlichen Schritte einleiten, um eine Verschandelung der Region zu verhindern! Im Laufe des Vortrags wurden falsche und absurde Argumente für das Windparkprojekt aus dem Hut gezaubert. Lesen mehr auf unserer Facebook-Seite


 

2015/10/15: Bürgermeister, Probst und andere Prominente … verfassen über alle parteipolitischen Grenzen hinweg eine gemeinsame Stellungnahme an den Landeshauptmann Dr. Pröll und sprechen sich klar gegen das Windkraftprojekt in Traismauer aus!

Schreiben LH unterschrieben


2015/09/23: Eklat bei Gemeinderatssitzung in Traismauer‘. NÖN: Eklat bei Gemeinderatssitzung in Traismauer

Die SPÖ in Traismauer tritt die Demokratie und das Recht mit Füßen! So kann man mit Bürgerrechten nicht umgehen! Mehr auf unserer Facebook-Seite


2015/09/18: Vizebürgermeister Kirchner entgleist gewaltig – der Ton wird rauer!. Vizebürgermeister Kirchner beschimpft die Gegner des geplanten Windparks als dreckig und feige und fordert, dass solche „Menschen“ in seiner Gesellschaft nichts verloren hätten. „Menschen“ in Anführungszeichen? Kommt uns das nicht bekannt vor?

 


2015/09/17: 5 Ärzte geben ein Magazin heraus… in welchem sie umfassend die Situation erörtern und informieren:

https://drive.google.com/file/d/0B3t5aUMpJRIda0JMSUpBNUo1VU0/view?pref=2&pli=1


2015/09/15: Simader behauptet „Ärzte lügen“. Der Energieberater des Bürgermeisters in Traismauer, ein Windkraftlobbyist bezahlt von Steuergeldern, behauptet öffentlich, dass die 5 Ärzte lügen!

 


2015/09/04: Desinformationsveranstaltung in der Turnhalle Traismauer. Bürgermeister Pfeffer und die Betreiberfirma WEB laden zu einer „Desinformationsveranstaltung“ in die Turnhalle Traismauer. Dort werden Fotomontagen ausgestellt, auf welchen man uns Bürgern offenbar verschleiern möchte, wie groß die geplanten Windkraftanlagen tatsächlich werden sollen. Die Windräder werden viel zu klein dargestellt, was man deutlich am Verhältnis montiertes Windrad zum derzeit stehenden Windmess-Mast erkennen kann. Weiters behauptet Vizebürgermeister Kirchner nach wie vor, dass es ohne positiver Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) keine Windräder geben wird. Genau das haben die Initiatoren auch der Opposition und den Bürgern vor der Volksbefragung versprochen. Zum Zeitpunkt der Veranstaltung muss es jedem schon klar gewesen sein, dass dieses Versprechen nicht gehalten wird! Entweder der Vizebürgermeister hat gelogen oder er hat tatsächlich keine Ahnung von diesem so wichtigen und einschneidenden Thema, welches unser aller Zukunft so entscheidend beeinflussen wird.

 


2015/09/01: Landesregierung kritisiert Bürgermeister Pfeffer scharf!. KRITIK DES AMTES DER NIEDERÖSTERREICHISCHEN LANDESREGIERUNG Abteilung Gemeinden am Vorgehen des BGM PFEFFER (wir sind autorisiert sinngemäß zu zitieren von den beiden Leitungspersonen: Mag. Alfred Gehart und MMag. Matthias Kopf): „Das Land teilte dem Bürgermeister seinerzeit mit, dass er eine erneute Volksbefragung durchführen muss!!! Bgm. Pfeffer antwortete: „Na dann machen wir halt die Volksbefragung… “ und dabei war er ganz siegessicher.“ Weiter sagte MMag. Matthias Kopf sinngemäß: „Wir waren dann sehr unangenehm überrascht, als wir aus der Zeitung erfahren mussten, dass die Volksbefragung eigenmächtig abgesagt wurde aufgrund eines Privatgutachtens des „SPÖ-Nahen“ pensionierten Verfassungsrechtlers Öhlinger. So etwas kann nicht sein“


2015/09/24: Sitzenberg-Reidling beschließt Stellungnahme gegen das Windkraftprojekt Traismauer. Der Gemeinderat Sitzenberg-Reidling beschließt einstimmig – über alle politischen Grenzen hinweg – eine Stellungnahme gegen das geplante Traismaurer Windkraftprojekt an unserer Gemeindegrenze und appelliert an Bürgermeister Pfeffer. Wir Bürgerinnen und Bürger sind nämlich am meisten von den Folgen betroffen. Stellungnahme bzw. Einspruch des Gemeinderates vom 24.9.2015


205/08/26: Unterschriften des 2. Initiativantrages werden abgegeben. Diesmal war die Fragestellung des Initiativantrages 100% konform. Trotzdem soll es 4 Monate dauern, ehe das Stadtamt die Echtheit der Unterschriften überprüft. Das dürfte keine 5 Tage dauern. Auch hier wird gegen §16 der Gemeindeordnung verstoßen, da der Initiativantrag nicht in der nächst möglichen Gemeinderatssitzung behandelt und die Volksbefragung, welche mittlerweile 1.610 Traismaurer Bürger mit ihrer Unterschrift fordern, beauftragt wird. Hier wird mit allen Tricks und Fouls gearbeitet um die Interessen der wenigen Gewinner der Windkraftanlagen durchzusetzen.


2015/08/01:  5 Ärzte starten durch … Zweiter Initiativantrag. Die Ärzte (Dr. Petrak, Dr. Pramendorfer, Dr. Lukestik, Dr. Hörhan, Dr. Rabl) wollen die Geschehnisse in Traismauer so nicht zur Kenntnis nehmen und engagieren sich neuerlich und nun geschlossen intensiver in diese Angelegenheit. <strong>Mit Dr. Jürgen Hörhan als Zustellungsbevollmächtigtem und Dr. Petrak als Stellvertreter werden neuerlich Unterschriften für einen Initiativantrag gesammelt. Damit soll das von BM Pfeffer eingebrachte Argument, die Fragestellung der ersten Frage sei suggestiv, entkräftet werden: „Soll der Gemeinderat der Stadtgemeinde Traismauer nur dann Flächen für Windkraftanlagen widmen, wenn diese Flächen einen Mindestabstand von 3.000 Metern zu gewidmetem Wohnbauland bzw. Wohnbauland-Reserve aufweisen, wobei dadurch die Errichtung von Windkraftanlagen auf Traismaurer Gemeindegebiet nicht möglich ist?“ JA / NEIN

An alle Haushalte in Traismauer werden in diesen Tagen ein persönlicher Arztbrief, ein Flyer, ein Folder und eine Unterschriftenliste sowie ein Rückantwortkuvert zugesendet. Die Unterschriftenlisten können mit „Porto zahlt Empfänger“ zurückgesendet werden bzw. in den Ordinationen abgegeben werden. Auf diese Weise hoffen die Ärzte in möglichst schneller Zeit die nötigen Unterstützer für den zweiten Initiativantrag zu finden.


2015/06/03: GR tagt endlich zum Thema Initiativantrag 1′. Was war das Ergebnis der Sitzung? Der Gemeinderat (SPÖ, Grüne, FPÖ) hat beschlossen, dass gemäß § 16b der NÖ Gemeindeordnung, der Gegenstand des Initiativantrages bereits mit der Volksbefragung vom November 2014 erledigt wurde. (Gegenstimme Liste MIT, Stimmenthaltung ÖVP). Somit hat die Mehrheit im GR beschlossen, dass die Anordnung der Volksbefragung abgelehnt wird. Bis 16.6.2015 müssen die „Bürger FÜR Bürger“ eine schriftliche Stellungnahme dazu abgeben. Warum wurde der Antrag mit der Begründung „bereits erledigt“ abgelehnt? Dazu gibt die SPÖ folgendes an: „Es gab bereits eine Volksbefragung zum Thema Windkraft (max. 5 Anlagen,…)“ Das stimmt so, jedoch gibt es unser (von 1200 Bürgern unterstütztes) Begehren zur Frage „Soll nur dann umgewidmet werden, wenn <strong>3000 Meter Abstand zum Wohngebiet eingehalten werden?“ Insofern ist die Forderung des Bürgerkomitees noch NICHT behandelt worden.


2015/06/27: GR beruft sich auf Scheingutachten. Wie Sie den Medien entnehmen können:

http://www.tips.at/news/st-poelten-land/wirtschaft-politik/319061-volksbefragung-zur-windkraft-abgelehnt-pfeffer-sucht-weiter-das-gespraech

http://www.noen.at/nachrichten/lokales/aktuell/herzogenburg/Knalleffekt-Volk-wird-nicht-doppelt-befragt;art2430,645769

wird es bei der GR-Sitzung am kommenden Mittwoch keinen Tagesordnungspunkt Windkraft geben. Dieser Entschluss der Mehrheitsfraktion ist auf ein „Rechtsgutachten“ zurückzuführen, dass die Fragestellung als suggestiv und irreführend einstuft. BM Pfeffer wurde telefonisch kontaktiert. „Es tut ihm SEHR leid, aber er hatte für „Rechtssicherheit zu sorgen.“ Darauf aufmerksam gemacht, dass er rechtlich die Fragestellung ja so ändern könne, dass diese der „Rechtssicherheit“ entspräche, wiegelte er nur ab. Beim zweiten Initiativantrag ein paar Monate später, bei welchem er letztlich von Aufsichtsbehörden, Landesregierung und SPÖ-Landesclub zur Durchführung gezwungen wird, hat er kein Problem eine einwandfreie Formulierung zu seinen Gunsten abzuändern!


2015/05/26: Der Gemeinderat Traismauer vertagt und vertag …

… unser Thema immer und immer wieder. Dass dieses Vorgehen Gesetze verletzt, stört Bürgermeister Pfeffer nicht. Es wird hier gegen §16 der NÖ Gemeindeordnung verstoßen!


2015/05/28: „Bitte Kein Ohrensausen“ wird gegründet. Eine Vielzahl besorgter Bürgerinnen und Bürger aus Sitzenberg-Reidling gründen die Bürgerinitiative „Bitte Kein Ohrensausen“. Es wird am selben Tag eine Facebook-Seite mit gleichen Namen erstellt. https://www.facebook.com/bittekeinohrensausen

Diese Facebook-Seite ist offen – man benötigt also keinen Facebook-Account um immer aktuelle Informationen rund um dieses Thema erhalten zu können.


2015/05/12: Infoveranstaltung alla Stalin. BM Pfeffer lädt zu einem Treffen mit anschließender Informationsveranstaltung zum Thema Infraschall ins FF-Haus Traismauer ein. Die Veranstaltung verkommt zu einer Farce. Türsteher lassen nur Personen nach Rücksprache mit BM Pfeffer hinein. Bürgern, die gekommen sind um sich zu informieren, wird der Zutritt verwehrt.</p>\r\n<p>Detail: Dr. Hutter wollte auf der Veranstaltung negative gesundheitliche Auswirkungen durch Infraschall nicht ausschließen.

NöN KW21 Bedenken bestätigt


2015/04: Bürgermeister Pfeffer ignoriert den Initiativantrag. Laut Gemeindeordnung § 16 müsste der Initiativantrag in der nächsten Gemeinderatssitzung behandelt werden. Bürgermeister Pfeffer reagiert auf kein einziges Schreiben. Ein Antrag dazu von ÖVP und MIT wird wegen „formaler Mängel“ nicht behandelt. Hier wird Demokratie mit Füssen getreten.


2015/03/25: Leiter des Umweltreferats der Tiroler und Österreichischen Ärztekammer powered by ÖKOSTROM. Dr. Heinz Fuchsig, seines Zeichens Leiter des Umweltreferats der Tiroler und Österreichischen Ärztekammer, behauptete vor Kurzem, dass Infraschall von Windkraftanlagen sicher keine Gefahr darstelle. Ein Aufschrei unter der Ärzteschaft und eine Distanzierung der Ärztekammer, welche erbost darüber war, dass Dr. Fuchsig derartige unprofessionelle Behauptungen im Namen seines Referats in die Welt posaune, war die Folge. Bitte sehen Sie sich bei den Fotos die Email-Signatur des Dr. Fuchsig an. Unter seiner Funktion bei der Ärztekammer finden Sie den Satz „powered by Ökostrom“ mit Link zum Draufklicken!!! Also unverschämter, frecher und unverfrorener geht es ja wohl nicht mehr! Die Österreichische Ärztekammer möge Ihrem Referatsleiter bitte schnellstens einen Kurs in Sachen Berufsethik organisieren. Übrigens: die Ökostrom AG „für Energieerzeugung und -handel“ ist laut Eigendefinition eine „… österreichische Beteiligungsgesellschaft im Eigentum von 1.900 Aktionären“. In anderen Ländern wie Deutschland, wäre der Posten des Referatsleiters schon längst umbesetzt worden. Hier ein Screen-Shot seine Email-Signatur:
2015-11-18 10_29_17-WG_ Infraschall - Nachricht (HTML) (Schreibgeschützt)
mit mouse-over um den Link zu erkennen:

2015-11-18 10_29_28-WG_ Infraschall - Nachricht (HTML) (Schreibgeschützt)


2015/03/24: WEB droht Bürgern mit Klage. Die Betreiberfirma WEB droht besorgten Bürgern, welche zu Recht behaupteten, dass WEB geschönte Fotomontagen veröffentlichte, auf welchen sie zeigen wollten, wie die Landschaft mit den geplanten Windkraftanlagen aussehen wird.  Die Windräder wurden auf diesen Fotomontagen viel zu klein dargestellt. Wie sich bei einer Veranstaltung in der Turnhalle TM ein paar Monate später herausstellten sollte, entsprachen die Größenverhältnisse tatsächlich nicht der Realität. Auf besagter Veranstaltung wurde übrigens nach wie vor von Vizebürgermeister Kirchner die Lüge verbreitet, dass es keine Windkraftanlagen ohne positiver UVP (Umweltverträglichkeitsprüfung) geben wird!

2015/03:  Wiener Ärztekammer fordert mehr Abstand von Großanlagen zum Wohngebiet


2015/03: Traismaurer möchten 3.000 Meter Abstand. Die Bürgerinitiative in Traismauer hat in kürzester Zeit 1.300 Unterschriften für ihr Begehren gesammelt und das zwischenzeitliche Ergebnis der Stadtverwaltung übergeben: Stellungnahme Personenkomitee Bürger für Bürger 24.03.2015


2014/12: Die Bürgerinitiative erlangt immer mehr Gehör. Immer mehr Bürger sprechen sich gegen das geplante Projekt aus und fühlen sich von den Initiatoren, allen voran von Bürgermeister Pfeffer, hintergangen. Es werden Unterschriften gesammelt, mit welchen eine Volksbefragung mit folgendem Inhalt gefordert: Soll der Gemeinderat der Stadtgemeinde Traismauer nur dann Flächen für Windkraftanlagen widmen, wenn diese Flächen einen Mindestabstand von 3.000 Metern zu gewidmetem Wohnbauland bzw. Wohnbauland-Reserve aufweisen?“ JA / NEIN

Wie sich später herausstellen sollte, wird uns genau diese Formulierung zum Verhängnis. Bürgermeister Pfeffer schmettert den ganzen Initiativantrag, also die Abhaltung der Volksbefragung, welche uns laut Österreichischem Recht (Gemeindeordnung §16) zustehen würde mit Hilfe eines „Gutachtens“ ab. Die Fragestellung sei suggestiv. Selbstverständlich hätte er die Möglichkeit gehabt, die Fragestellung umzuformulieren – was er nicht tat. Dafür behauptet er ständig, wie wichtig im die Anliegen aller Bürger wären. Wir sehen hier einen Widerspruch!</p>\r\n<p>Wie sie später lesen können, hat Bürgermeister Pfeffer ja auch kein Problem die Formulierung des zweiten Initiativantrages abzuändern. Zur Abhaltung der Volksbefragung  schließlich von Aufsichtsbehörden, der Landesregierung und des SPÖ-Landesclubs aufgefordert, wird er letztlich unsere geforderte Formulierung zu seinen Gunsten ändern!


2014/11: Traismauer führt Volksbefragung durch. Die Volksbefragung war geprägt von einseitiger Information, Desinformation und Lügen. So wurde versprochen, dass es ohne einer positiven UVP keine Windkraftanlagen geben wird.</p>\r\n<p>Die kurze Zeit von nur 2 Monaten als Vorbereitung war für die Gegner viel zu kurz. Unerfahrenheit und Geldmangel standen einer finanziell höchst potenten Windkraftlobby mit enormen Erfahrungen, Profis und mehreren Jahren Vorbereitung gegenüber. Währen Mitarbeiter der Windkraftbetreiber WEB schon Jahre vor der Volksbefragung planen konnten, hatten die Gegner des Projektes nur zwei Monate Zeit: Speed kills! Das war das Motto der Befragung und das ist es, was Windkraftbetreiber gelehrt bekommen: „Jeder verlorene Tag vor einer Volksbefragung zur Windkraft ist ein gewonnener Tag für die Gegner“ – also Vollgas! Wieso ist Bürgermeister Pfeffer so spät mit seinen Plänen an die Öffentlichkeit gegangen? Wieso konnte man die Idee der Opposition, die Befragung im Jänner 2015 gemeinsam mit der Gemeinderatswahl durchzuführen, nicht aufgreifen? Das hätte mehr Zeit für objektive Information geliefert und wäre noch dazu viel billiger gewesen – Speed kills! http://www.nein-danke.info/wp-content/uploads/2016/01/100-Endergebnis.pdf


2014/9: Gemeinderat Traismauer beschließt Volksbefragung. Voraussetzung sei jedoch eine positive UVP (Umweltverträglichkeitsprüfung) – welche letztlich nie stattfand! Hier wurden die Bürger belogen und getäuscht!


2014/09. Herzogenburger Gemeinderat gegen das geplante Windkraftprojekt


2014/6: WEB stellt Gemeinderat TM Konzept vor. Der Titel des vorgestellten Projektes lautete „Bereits geleistete Vorarbeiten – Großer zeitlicher Vorsprung ermöglicht zügige Projektentwicklung“


2014/2: Gemeinderat Traismauer beschließt Rahmenbedingungen für Windkraftprojekt. Der Gemeinderat beschließt, dass erst NACH einem umfassenden Vorprüfverfahren weitere Schritte wie Volksbefragung usw. in die Wege geleitet werden. Im Jänner 2015 wird Bürgermeister Pfeffer zu diesem Thema sagen „das kann man von keinem Betreiber verlangen, eine solche Investition vor einer Volksbefragung zu tätigen.“Auszug aus dem Gemeindeprotokoll: “ … Ebenso spricht sich die Stadtgemeinde Traismauer grundsätzlich für den Ausbau erneuerbarer Energieformen aus. Eine tatsächliche Widmung von Grünland-Windkraftanlage“ wird jedoch nur nach einer Volksbefragung in die Wege geleitet werden, wenn sich bei dieser die Bevölkerung für eine solche Widmung ausspricht. Im Anlassfall sind dazu bereits in einem umfassenden Vorprüfungsverfahren zu einer möglichen Widmung sämtliche Auswirkungen darzustellen; insbesondere ist als Ergebnis dieses Vorprüfungsverfahrens eine dann wirklich mögliche Widmungsfläche auszuweisen. Die Ergebnisse dieses Vorprüfungsverfahrens sind vor Einleitung weiterer Schritte und vor einer Anordnung einer diesbezüglichen Volksbefragung der Bevölkerung darzustellen. …


2014/2: Gemeinderat Sitzenberg-Reidling & Herzogenburg ist gegen die Festlegung der Zone MO 05. Mit einem einstimmigen Beschluss über alle politischen Grenzen hinweg, beschließt der Gemeinderat Sitzenberg-Reidling sich gegen die Festlegung der Zone MO 05 auszusprechen. Er deponiert eine entsprechende Stellungnahme innerhalb der Begutachtungsfrist.  http://www.nein-danke.info/wp-content/uploads/2016/01/Protokoll-11.02.2014-oeffentlich.pdf.
Ebenso Herzogenburg


2013/12: Eine Eignungszone – drei Gemeinden. Die NÖ Landesregierung veröffentlicht die Eignungszone MO 05, welche sich im Grenzverlauf zwischen Traismauer, Herzogenburg und Sitzenberg-Reidling befindet. Landeshauptmann Dr. Pröll hat 2013 alle Windkraftprojekte gestoppt und die Bestimmung der Eignungszonen beauftragt. Es wolle nicht mehr tatenlos zusehen, wie das ganze Land auseinandergetrieben wird, weil die Windkraftbetreiber mit sehr hohen Geldsummen in jeder Gemeinde Windkraftanlagen aufstellen möchten: https://youtu.be/2iSNC9DrJWk?t=5m27s

Interessantes Detail: ursprünglich war vorgesehen, dass Eignungszonen in Gebieten mit Weingärten, wie wir sie haben, nicht möglich sind. Dies wurde in letzter Minute gestrichen. Letztlich sind zwei von drei direkt betroffenen Gemeinden gegen diese Eignungszone!