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BM Pfeffer hat den Termin nach 8 Monaten Nachdenkpause nun endlich bekannt gegeben – 19 Tage vor der Befragung selbst.

Viele Menschen in und um Traismauer, welche im Grunde tief im Herzen Befürworter erneuerbarer Energien sind, haben viele Informationen vor und bei der ersten Volksbefragung nicht gehabt.

  • So war nicht bekannt, wer eigentlich die wahren Gewinner bei diesem Projekt wären und in welch gigantischem Ausmaß sich die Gewinne dieser Weniger bewegen.
  • Es wurde vor der ersten Befragung versprochen, dass es keine Windkraftanlagen ohne Umweltverträglichkeitsprüfung geben wird. Das war gelogen!
  • Es wurde vor der ersten Befragung bzw. bis heute versprochen, dass die Zufahrt nicht über Traismaurer Gebiet führen wird. Das stimmt nicht! Es gibt gar keine andere Möglichkeit, als die Zufahrt über Traismaurer Gebiet zu erreichten. Wann wollten man den Menschen in Traismauer denn das eigentlich sagen?
  • Es wurde behauptet, dass man gesundheitliche Gefahren für Menschen ausschließen könne. Das war und ist gelogen und unseriös!
  • Man hat behauptet, dass unser Wald, in welchem die Windkraftanlagen gebaut werden sollen, lediglich ein Forstwald ist, um den es nicht schade ist und der nicht schützenswert ist. Das stimmt nur für den westlichen Teil. Dort, wo die WKA geplant sind, finden wir einen wunderschönen Mischwald mit alten Beständen und einer Menge schützenswerter bedrohter Tiere! Überzeugen Sie sich selbst und machen Sie eine kleine Wanderung dort!
  • Man hat den Gestattungsvertrag noch nicht gekannt. Dieser bietet einzig nur Vorteile für die Betreiber – die Gemeinde hat auf unbestimmte Zeit, über all die nächsten Generationen KEINE Möglichkeit der Neuverhandlung oder des Ausstieges!
    • Auch nicht was die nächste Generation von Windkraftanlagen in 15 Jahren betrifft – Stichwort „Repowering„. 400 Meter hohe Windräder sind knapp vor Markteinführung.
    • Die jährlichen Abgeltungen für Traismauer sind nicht einmal wertgesichert! Wie kommt man nur auf diese Idee?
    • All die unbefristeten, für die Gemeinde negativen Punkte können seitens des Betreibers jederzeit auch an Rechtsnachfolger weiter gegeben werden. : Aktuell wurden in den NÖ Gemeinden Hauskirchen, Altlichtenwarth, Großkrut und Neusiedl an der Zaya Windparks an eine US Firma verkauft. Zitat aus dem Wirtschaftsblatt 21.10.2014: „Die Bürgermeister vor Ort sind wenig erfreut, dass sie statt Raiffeisen einen US-Vertragspartner haben.“
    • usw.

Nun – da es eine große Menge mehr an Informationen rund um dieses Thema gibt, eröffnet sich die großartige Möglichkeit noch ein Mal in sich zu gehen, alle „Für“ und „Wider“ abzuwägen und eine Entscheidung basieren auf Wissen, Information und Daten zu treffen. Es wäre schade, wenn aus dieser so wichtigen Frage, die uns alle, unsere Kinder und Enkel angeht, eine parteipolitische Farce wird!